Roundup®-Produkte

Rekord durch Fortschritt

Monsanto unterstützt die Landwirtschaft seit 40 Jahren mit hochwertigen Roundup®-Produkten. Als Erfinder des Glyphosats Roundup® verfügen wir über eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung, die stetig an der Optimierung unserer Roundup®-Produkte arbeitet. Mit unseren neuesten Produkten Roundup®PowerFlex und Roundup®REKORD, die 2013 und 2014 auf den Markt gebracht wurden, stehen der Landwirtschaft zwei Hochleistungsprodukte zur Verfügung, die noch mehr bieten:

  • Leistungsfähigkeit
  • Anwenderflexibilität
  • Qualität
  • Zuverlässigkeit

News

In unserem Newsbereich greifen wir aktuelle Themen zu Roundup®, Glyphosat oder aus der Landwirtschaft auf.

Die Europäische Kommission hat am 29.06.2016 ihren Vorschlag zur Verlängerung der bestehenden Glyphosat-Genehmigung um weitere 18 Monate bis Ende 2017 verabschiedet. Mit der Verlängerung bestätigt die EU-Kommission, dass Glyphosat als Pflanzenschutzmittelwirkstoff weiterhin alle wissenschaftlichen Anforderungen erfüllt. Damit hat sie spät aber rechtzeitig vor dem Auslaufen der EU-Wirkstoffzulassung Ende Juni die Basis für die weitere Vermarktung unserer Roundup®-Produkte und Durano TF geschaffen.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), zuständig u.a. für die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln, hat im Nachgang zur Verlängerung der EU-Wirkstoffgenehmigung des Wirkstoffs Glyphosat uns am 30.06.2016 die Verlängerung der Zulassung für Durano TF bis zum 31.Januar 2017 mitgeteilt hat.

Unsere Roundup® Produkte sind langfristig zugelassen, für Roundup®PowerFlex gilt die Produktzulassung bis zum 31.12.2022 und für Roundup® REKORD bis 31.12.2024, abhängig von der Wirkstoffzulassung.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat die früheren Sicherheitsbewertungen des Pflanzenschutzmittel-Wirkstoffs Glyphosat erneut bestätigt. Die Behörde kommt zu dem Schluss, dass Glyphosat keine krebserregenden oder mutagenen Eigenschaften besitzt sowie sich auch nicht toxisch auf die Fortpflanzung und die Embryonalentwicklung auswirkt. Darüber hinaus stellt EFSA fest, dass „es sehr unwahrscheinlich ist, dass von Glyphosat eine Krebsgefahr ausgeht und die Datenlage unterstützt auch keine Einstufung von Glyphosat hinsichtlich eines krebserregenden Potentials.“

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ist im Bereich der Lebensmittel- und Futtermittelsicherheit der Grundpfeiler der Risikobewertung der Europäischen Union (EU). In enger Zusammenarbeit mit nationalen Behörden und offenem Austausch mit betroffenen Interessengruppen stellt die EFSA unabhängige wissenschaftliche Beratung zur Verfügung und kommuniziert deutlich und verständlich über vorhandene und aufkommende Risiken. Das Referat Pflanzenschutzmittel der EFSA ist seit 2002 für das Peer-Review von Wirkstoffen zuständig, die in der EU in Pflanzenschutzmitteln verwendet werden. Dabei arbeitet es eng mit den EU-Mitgliedstaaten zusammen.

EFSA kam zu dieser Schlussfolgerung nach Bewertung eines umfassenden Studien- und Datensatzes zum Wirkstoff Glyphosat. Dabei wurde auch die Veröffentlichung der IARC beachtet. Die Schlussfolgerung der EFSA verdeutlicht die überwältigende Beweiskraft der vorliegenden Daten. Laut EFSA sei die Datenlage zum Wirkstoff Glyphosat „außerordentlich umfangreich“. Dabei stütze sich „die toxikologische Bewertung des berichterstattenden Mitgliedsstaates, die im Rahmen des sog. ‚peer review‘ Verfahrens* bestätigt wurde, auf die Gesamtaussagekraft der Fülle an validen Studien und nicht nur auf einzelne Studien zu einem bestimmten Bewertungsaspekt“, wie es im EFSA Bericht heißt.

Richard Garnett, Vorsitzender der europäischen Glyphosat Task Force** (GTF) sagt dazu: „Das Ergebnis der EFSA ist ein entscheidender Schritt im Rahmen des Wiederzulassungsprozesses von Glyphosat durch die europäischen Zulassungsbehörden. Es bestätigt erneut die früheren Sicherheitsbewertungen von Glyphosat, die bereits von Behörden weltweit durchgeführt wurden. Diese haben einheitlich ergeben, dass die Anwendung von Glyphosat kein Risiko für den Menschen, Tiere und die Umwelt darstellt.“

Die Europäische Kommission wird die Schlussfolgerungen der EFSA in ihrem Beurteilungsbericht und in einem Entscheidungsvorschlag berücksichtigen, über den die Vertreter der 28 Mitgliedstaaten im Ständigen Ausschuss für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel (SCPAFF)in den kommenden Monaten abstimmen.

Darauffolgend werden die nationalen Behörden die Dossiers für die Zulassung der jeweils fertig formulierten Produkte bewerten.

 

 

 

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*Unter peer review-Verfahren wird die folgende Vorgehensweise bei der Pflanzenschutz-Wirkstoff(über-)prüfung verstanden:

Offene Fragen werden bei Expertentreffen (oder via Telekonferenz) oder im schriftlichen Verfahren zwischen EFSA, Berichterstattender Mitgliedsstaat (BMS) und Mitgliedsstaaten geklärt. BMS stellt endgültigen Bericht fertig. EFSA verfasst Entwurf einer Schlussfolgerung mit abschließender Konsultation der Mitgliedsstaaten. (Quelle: http://www.bfr.bund.de/cm/343/wirkstoffbewertung-in-der-eu-und-weitere-entwicklung-im-genehmigungsverfahren.pdf)

 

** In der Arbeitsgemeinschaft Glyphosat engagieren sich die Unternehmen ADAMA Deutschland GmbH, Cheminova Deutschland GmbH & Co. KG, Dow AgroSciences GmbH, Helm AG, Monsanto Agrar Deutschland GmbH, Nufarm Deutschland GmbH, Syngenta Agro GmbH. Die Arbeitsgemeinschaft Glyphosat ist ein informeller Zusammenschluss der Unternehmen und keine rechtlich selbstständige Einheit.

 

Die International Agency for Research on Cancer (IARC) – ein Gremium der WHO – hat in einer Veröffentlichung im Magazin The Lancet Oncology im März 2015 Glyphosat, den Wirkstoff unserer Roundup®-Produkte, in die Gruppe 2a („probably carcinogenic“ / „wahrscheinlich karzinogen“) eingestuft. Heute hat die IARC die Monographie, also die wissenschaftliche Einzeldarstellung, in der diese Einstufung detailliert begründet wird, veröffentlicht.

Unsere Wissenschaftler und Toxikologen werden die Monographie analysieren. Wir bitten um Verständnis, dass eine fachliche Bewertung oder valide Kommentierung durch Monsanto erst nach eingehender Analyse der Monographie möglich ist. Sobald diese Analyse abgeschlossen ist, werden wir Sie über die Ergebnisse informieren.

Weiterführende Informationen sowie Stimmen unabhängiger Wissenschaftler finden Sie unter www.monsantoblog.eu/iarc sowie auf der Webseite der Glyphosat Task Force. http://www.glyphosat.de/gtf-statements/klassifikation-durch-iarc-ist-keine-risikobewertung

Generelle Hintergrundinformationen
Bei der Betrachtung der Einstufung der IARC müssen zwei Dinge beachtet warden:
Zum einen unterscheidet sich die IARC Vorgehensweise schon im Ansatz fundamental von der Risikobewertung von Zulassungsbehörden, weil sie das theoretische Gefahrenpotential eines Stoffes für das Auftreten von Krebs identifiziert.
Im Rahmen des Zulassungsverfahrens eines Pflanzenschutzmittels hingegen wird das tatsächliche und realistische Risiko – bei sachgemäßer Anwendung – bewertet.

Wie wichtig diese Unterscheidung ist, darauf weist die IARC selbst in der Präambel zur ihren Monographien hin: „Die Unterscheidung zwischen Gefahr und Risiko ist entscheidend, und die Monographen ermitteln Krebsgefahren auch dann, wenn bei der aktuellen Exposition die Risiken sehr gering sind, da künftige Nutzung oder unvorhersehbare Exposition Risiken hervorrufen könnten, die bedeutend höher sind.“ (Quelle:
http://monographs.iarc.fr/ENG/Preamble/CurrentPreamble.pdf)

Der IARC-Bewertung liegen zudem keine neue Forschungsergebnisse oder Daten zugrunde. Jede Studie, die die IARC verwendet hat, und darüber hinaus ein viel umfangreicheres Datenpaket, wurde bereits von Zulassungsbehörden bewertet – zuletzt durch deutsche Behörden im Auftrag der EU mit dem Ergebnis, dass Glyphosat als nicht krebserregend einzustufen ist.

Die IARC widmet sich in ihren Untersuchungen dem Gefahrenpotenzial das von chemischen und biologischen Stoffen, Umweltfaktoren und verschiedenen Berufsbildern ausgeht.

Der Untersuchungsumfang hat seit 1971 mehr als 900 Stoffe bewertet, welche u.a. in folgende Gruppen eingestuft worden sind:

Gruppe 1 „carcinogenic“ / „karzinogen“: Sonnenstrahlung, Luftverschmutzung, Holzstaub

Gruppe 2a „probable carcinogen“ / „wahrscheinlich karzinogen“: starkes Erhitzen von Lebensmitteln (wie zum Beispiel frittieren), Friseur-Beruf, Schichtarbeit, Glyphosat

Gruppe 2b „possible carcinogen“ / „möglicherweise karzinogen“: Aloe Vera Extrakt, Kaffee, in einer Reinigung zu arbeiten, Ginko Extrakt, asiatisch eingelegtes Gemüse, Mobilfunkstrahlung

Fast die Hälfte aller Einstufungen erfolgte in die Gruppen 1, 2a & 2b. Lediglich ein Stoff wurde bis jetzt als „wahrscheinlich nicht karzinogen“ eingestuft. Jedoch befinden sich Stoffe, welche wir in geringen Mengen als Genussmittel zu uns nehmen (Alkohol) in der höchsten Kategorie 1.

 

Die französische Umweltministerin Ségolène Royal hat sich am Wochenende zum Verkauf von Roundup® Heim- und Gartenprodukten  in Frankreich geäußert. Diese Äußerungen wurden in vielen Ländern von den Medien falsch dargestellt.

Entgegen der weitläufigen Berichterstattung wurde von Frau Royal kein Verkaufsstop von Roundup®-Produkten  in Frankreich gefordert. Sie hat lediglich vorgeschlagen, die aktuelle Verkaufspraxis anzupassen, so dass Pflanzenschutzprodukte zukünftig nicht mehr frei aus dem Regal entnehmbar wären, sondern nur noch durch einen Mitarbeiter am Pflanzenschutztresen erhältlich seien. Das ist bereits in vielen europäischen Ländern, wie z.B. auch in Deutschland, gängige Praxis.  Der Vorschlag bezog sich zudem auf die Diskussion zu einem Gesetz, was den Pflanzenschutz allgemein betreffen würde und nicht nur Roundup®.

Monsanto ist überrascht, dass Frau Royal speziell das Monsanto Herbizid Roundup® namentlich erwähnt hat-  so ist dieses Produkt nur eines von 180 glyphosat-haltigen Herbiziden, die Gärtnern und Landwirten in Frankreich und anderen Ländern zur Verfügung stehen.

Bis heute gibt es keine neuen oder jüngeren wissenschaftlichen Erkenntnisse, aufgrund derer die zuständigen Aufsichtsbehörden die Zulassung oder die Vertriebsgenehmigung für Roundup® infrage stellen müssten. Monsanto arbeitet gemeinsam mit anderen Herstellern glyphosat-haltiger Produkte weiter mit den zuständigen Behörden zusammen, um eine Verlängerung der Zulassung auf EU-Ebene um weitere 10 Jahre zu erhalten. Glyphosat wurde zuletzt in 2002 für den Verkauf in der EU zugelassen.

Turnmusmäßig wird alle 10 Jahre auf europäischer Ebene die Verlängerung der Zulassung von Wirkstoffen überprüft. Derzeit befindet sich Glyphosat im Wiederzulassungsprozess. Das bedeutet, dass auf Grundlage sämtlicher verfügbaren Daten inklusive neuer wissenschaftlichen Studien, darunter auch die jüngst erfolgte Prüfung von Glyphosat durch die International Agency for Research on Cancer (IARC), die ein Teil der Weltgesundheitsorganisation ist, die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat geprüft wird.

Der aktuelle Wiederzulassungsprozess wird von Deutschland geführt. Die zuständigen Behörden haben Anfang 2015 in ihrem Bericht an die Europäische Union, die Sicherheit von Glyphosat bestätigt. Der deutsche Bericht wird derzeit durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) geprüft. Nach Abschluss der Prüfung trifft die Europäische Kommission die endgültige Entscheidung.

„Monsanto ist von der Qualität seiner Produkte für den Heim- und Gartenbereich überzeugt. Diese wurden speziell für die sichere Verwendung durch Gärtner entwickelt“, so Ralph Dyrnes, kaufmännischer Leiter des internationalen Geschäftsbereichs für Heim- und Gartenprodukte bei Monsanto. „Bei bestimmungsgemäßer Verwendung bestehen für den Anwender keine speziellen Risiken.“

Dyrnes fügt hinzu, dass sich Monsanto und Roundup®  seit mehr als 20 Jahren für die gute fachliche Praxis einsetzen. Das erstreckt sich von der Wahl des richtigen Produkts (Konzentrat oder anwendungsfertige Formulierung) über die Wahl des richtigen Zeitpunkts (Jahreszeit und Wetterbedingungen; z.B. sollte die Anwendung bevorzugt an klaren, windstillen Tagen erfolgen, um ungewollte Abdrift zu vermeiden) bis hin zur Wahl des richtigen Equipments (Sprühgerät).  Alle Informationen werden den Käufern auf verschiedenen Wegen zur Verfügung gestellt: bei der Kaufberatung und auf entsprechenden Webseiten, die die verschiedenen Möglichkeiten und Alternativen zur Unkrautbekämpfung aufzeigen, wie z.B. Unkrautmittel, Jäten oder die Umgestaltung des Garten, etc..

Wie alle Wirkstoffe, die zur Verwendung in Pflanzenschutzmitteln in Europa zugelassen sind, unterliegt  Glyphosat einem strengen regulatorischem Zulassungsprozess. Erst wenn dieser erfolgreich abgeschlossen wurde, darf es in die Vermarktung gehen.  Ein ähnlicher Zulassungsprozess existiert auch für die fertig formulieren Produkte (z.B. einschließlich des Wirkstoffs sowie jegliche Zusatzstoffe).

Weitere Informationen zu Roundup®, Glyphosat und dem jüngsten IARC-Bericht finden Sie unter www.roundup.de, www.glyphosat.de und www.monsanto.com/iarc-roundup/pages/default.aspx.

Die Sicherheit unserer Produkte hat für uns oberste Priorität. Alle zugelassenen Anwendungen von Glyphosat, dem Wirkstoff unserer Roundup® -Produkte sind sicher für die menschliche Gesundheit. Das wird durch eine  Vielzahl wissenschaftlicher Studien und behördlicher Bewertungen immer wieder belegt.  Glyphosat gehört zu den am besten und toxikologisch am umfassendsten Herbizid-Wirkstoffen. Jedes unserer Produkte durchläuft gesetzlich vorgeschriebene Zulassungsprozesse. Erst nach abgeschlossener Sicherheitsprüfung und erteilter Zulassung gehen wir in die Vermarktung.

Ebenso wie die anderen Mitgliedern der Europäischen und US Glyphosat Taskforce lehnen wir die Klassifizierung des IARCs aus diversen Gründen ab:

– Es liegen keine neuen Forschungsergebnisse oder Daten vor. Jede Studie, die das IARC verwendet hat, wurde bereits von Zulassungsbehörden bewertet-  zuletzt durch deutsche Behörden im Auftrag der EU.

– Relevante wissenschaftliche Daten, die notwendig für die Bewertung sind, wurden vom IARC nicht beachtet. Dem IARC standen duzende wissenschaftliche Studien (insbesondere Genotoxische Studien), die belegen, dass Glyphosat kein Risiko für die menschliche Gesundheit darstellt, zur Verfügung. Diese wurden nicht beachtet.

– Die Klassifizierung ist nicht durch wissenschaftliche Daten gestützt.  Die Einordnung des IARC von Glyphosat ist unvereinbar mit der langjährigen umfassenden Bewertung durch hunderte weltweiter Zulassungsbehörden.

Die Klassifizierung des IARC stellt keinen Zusammenhang zwischen Glyphosat und dem Aufkommen von Krebs dar.  Die Klassifizierung des IARC muss im Zusammenhang gesehen werden:  IARC klassifiziert eine Vielzahl an Produkten des täglichen Lebens, wie z.B. Kaffee, Handys, Aloe Vera Extrakt und eingelegtes Gemüse in die Kategorie 2 („probably carcinogenic). Selbst Berufe wie z.B. Frisör wurden so klassifiziert.

Wir sind stolz auf die Wissenschaft hinter und die Sicherheit von unseren Produktein. Wir stehen mit der World Health Organization (WHO) in Kontakt um nachvollziehen zu können, wie das IARC trotz der bekannten validen wissenschaftlichen Datenlage eine Klassifizierung vornehmen konnte, die im Gegensatz zu sämtlichen Bewertungen internationaler Zulassungsbehörden steht.

Wir sind davon überzeugt, dass Äußerungen zu Themen, die so wichtig sind wie die menschliche Gesundheit, nicht verzerrend und ausschließlich auf Grundlage international anerkannter wissenschaftlicher Standards getätigt werden dürfen. Die Klassifizierungen des IARC werden von vielen Stellen skeptisch gesehen. Bereits zuvor wurde das IARC für seine Methodik und der Verzerrung von Tatsachen kritisiert.

Kommentar von Dr. Philip Miller, Vice President Global Regulatory Affairs, Monsanto
„Jeder Monsanto-Mitarbeiter ist zugleich Konsument. Es ist selbstredend, dass die Sicherheit unserer Produkte für uns oberste Priorität hat. Alle zugelassenen Anwendungen von Glyphosat sind sicher für die menschliche Gesundheit. Das ist durch die wohl umfangreichste Datenlage zu einem Herbizid-Wirkstoff belegt.

Das  deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat jüngst den Bericht einer 4-jährigen Bewertung von Glyphosat im Auftrag der EU veröffentlicht. Das BfR kommt zu dem Schluss: „…Die Analyse der zahlreichen neuen Dokumente ergibt keine Hinweise auf eine krebserzeugende, reproduktionsschädigende oder fruchtschädigende Wirkung durch Glyphosat…“

Gemeinsam mit den Mitgliedern der Europäischen und US- Glyphosat Taskforce lehnen wir die Klassifizierung durch das IARC aus folgenden Gründen ab: es liegen keine neuen Forschungsergebnisse oder Daten vor;  für eine objektive Bewertung notwendige Daten, wurden nicht beachtet; die Klassifizierung ist nicht durch wissenschaftliche Daten belegbar; es ist kein Zusammenhang zwischen Glyphosat und dem Auftreten von Krebs feststellbar.

Wir können nicht nachvollziehen, wie das IARC zu einer Bewertung kommt, die den Bewertungen der zuständigen Zulassungsbehörden weltweit widerspricht. Wir haben bei der WHO um einen Termin gebeten, sich mit der Glyphosat Taskforce und weiteren Zulassungsbehörden zusammen zusetzen, um die berücksichtigten Studien und die Studien, die nicht berücksichtig wurden, zu diskutieren.

Äußerungen zu Themen, die so wichtig sind wie die menschliche Gesundheit, dürfen nicht verzerrend sein  und dürfen  ausschließlich auf Grundlage international anerkannter wissenschaftlicher Standards getätigt werden. Seriöse Wissenschaft ist nicht selektiv. Leider wurden bei der Klassifizierung durch das IARC international geltende Standards nicht beachtet.“

Weiterführende Informationen finden Sie unter: www.monsanto.com/iarc-roundup und auf unserem Blog.

Danke für die Teilnahme und die vielen Kommentare und Anregungen. Lob hat uns gefreut, Kritik spornt uns an. Bleiben Sie weiter mit uns im Dialog.

Hier weitere Ihrer Kommentare:

„Mit der Wirkung von Roundup® bin ich sehr zufrieden. Sowohl von der Wirkung, als auch vom Handling.“


„In der konservierenden Bodenbearbeitung ist der Einsatz von Glyphosaten/Roundup®unverzichtbar. Die schnelle und effektive Bekämpfung, auch schwer bekämpfbarer Unkräuter (Disteln …) und damit kurze Zeit bis zum Umbruch der neuen Roundup®-Generation, bringt deutliche, wirtschaftliche Vorteile und Zeitersparnis. Auch der gezielten und schnellen Bekämpfung von resistenten Problemungräsern auf der Stoppel und dem Abbruch der „Grünen Brücke“ kommt bei der pfluglosen Bodenbearbeitung eine hohe Bedeutung zu.“


„Effektiv, wenn man nur kurze Einsatzmöglichkeiten wegen der Folgefrucht hat. Bei größerem Zeitfenster wird mehr auf die Preise geachtet.“


„Nachdem wir viele No Name Glyphosate eingesetzt haben, verwenden wir ausschließlich nur noch Roundup®-Produkte. Die Wartezeit bei Quecke mit voller Aufwandmenge von zwei Tagen hat sich bestätigt.“


„Roundup® erzielte die besten Wirkungen im Vergleich mit anderen Mitteln. Die gute Regenfestigkeit und die Anwenderfreundlichkeit machen es zu meiner ersten Wahl.“


 

Im März diesen Jahres wurde Roundup®REKORD als neue Granulatformulierung mit 720 g Glyphosat/kg von Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ( BVL ) zugelassen.

Aufgrund der sehr guten Produkteigenschaften hat das BVL nun in einem Ergänzungsbescheid die Anwendungen in den folgenden Indikationen über den Erstbescheid hinaus genehmigt:

  • Ackerbaukulturen bis 2 Tage vor der Saat
  • Ackerbaukulturen bis 2 Tage vor der Pflanzung
  • Ackerbaukulturen nach der Saat vor Austreten der Keimwurzel (BBCH 03)
  • Gemüsebaukulturen bis 2 Tage vor der Saat
  • Gemüsebaukulturen bis 2 Tage vor der Pflanzung

 

In allen neuen Anwendungen beträgt die maximal zugelassene Aufwandmenge 2,5 kg/ha.

Mit Roundup®PowerFlex steht im Frühjahr ein erstes Produkt einer neuen Roundup®-Generation zur Verfügung. Roundup®PowerFlex wurde als hochkonzentrierte Flüssigformulierung mit 480g Wirkstoff pro Liter entwickelt und enthält somit eine um 33% höhere Wirkstoffkonzentration gegenüber klassischen Formulierungen. Die Verwendung eines Kaliumsalzes in Kombination mit einem Tallowamin freien Netzmittelsystem, sichert eine optimale Benetzung und sorgt damit für ein schnelles Eindringen in die Pflanze.

Roundup®PowerFlex besitzt einen sehr breiten Zulassungsumfang und ermöglicht daher eine Vielzahl von Anwendungen: Roundup®PowerFlex kann das ganze Jahr über in unterschiedlichsten Kulturen angewendet werden. Roundup®PowerFlex ist in Gebindegrößen von 1l, 5l, 15l und als 640l Shuttle erhältlich und somit optimal auf die Bedürfnisse der Anwender abgestimmt. Ein besonderes Augenmerk wurde bei der Entwicklung auf die Anwendersicherheit gelegt: der integrierte „No-Glug“ Verschluss ermöglicht ein vollständiges, konstant schnelles Entleeren des Behälters und sorgt so für eine sicherere Handhabung.

“Wir sind stolz, seit fast 40 Jahren Roundup®-Produkte anbieten zu können, die zugleich für hervorragende Wirksamkeit und Zuverlässig stehen. Durch die konsequente Investition in Forschung und Entwicklung ist es uns mit Roundup®PowerFlex gelungen ein weiteres innovatives Produkt zu entwickeln, das den Bedürfnissen einer modernen und nachhaltigen Landwirtschaft entspricht“, so Stefan Kocher, Geschäftsführer Pflanzenschutz.

Um der Landwirtschaft noch mehr Flexibilität hinsichtlich der Einsatzmöglichkeiten von Roundup®PowerFlex zu ermöglichen, haben wir eine Zulassungserweiterung angestrebt, die wir kürzlich erhalten haben:
Den kompletten Zulassungsumfang von Roundup®PowerFlex finden Sie im Download Bereich.

Diese Studie entspricht nicht den akzeptablen Mindeststandards für derartige wissenschaftliche Studien, die Ergebnisse werden durch die vorgelegten Daten nicht gestützt und die Schlussfolgerungen besitzen für die Zwecke einer Sicherheitsbewertung keine Relevanz.
Lesen Sie die Bewertung

Die jüngst von Prof. Gilles-Eric Seralini et al. im wissenschaftlichen Journal “Food and Chemical Toxicology” veröffentlichte Studie „Long term toxicity of a Roundup herbicide and a Roundup-tolerant genetically modified maize” stellt die Sicherheit von gentechnisch verändertem Mais in Frage.
Lesen Sie unsere Stellungnahme.

Im Artikel „Herbizide in der Landwirtschaft- Gift im Getreide“ wird der Verdacht geäußert, dass Befunde des Wirkstoffs Glyphosat in menschlichem Urin in Zusammenhang mit dem Verzehr von Brotgetreide stehen könnten. Zudem wird die Sicherheit von Glyphosat in Frage gestellt.
Lesen Sie unsere Stellungnahme

Weiterführende und unabhängige Informationen zur Sicherheitsbewertung von Glyphosat und Roundup®

Sicherheitsbewertung von Glyphosat

Monsanto

Das 1901 gegründete Unternehmen Monsanto hatte in den ersten 40 Jahren seines Bestehens keinen direkten Bezug zur Landwirtschaft. Erst 1940 wurde der landwirtschaftliche Bereich aufgebaut und Monsanto etablierte sich allmählich als Unternehmen im Agrarsektor. In den Sechzigerjahren wurden die ersten Pflanzenschutzmittel (zum Beispiel Avadex® und Lasso®) in den Markt eingeführt. Selbst Anfang der Siebzigerjahre war Monsanto vor allem ein Chemieunternehmen mit einer noch sehr kleinen Forschungsabteilung für die Entwicklung von Pflanzenschutzmitteln.

Das sollte sich mit einer zufälligen Entdeckung, wie so oft in der Wissenschaft, im Jahr 1970 ändern. 1970 betrat ein gewisser Dr. John Franz sein Labor in St. Louis (USA) und machte eine erstaunliche Beobachtung. Bei einigen Pflanzenproben einer vergessenen Versuchsserie zur Entdeckung herbizider Wirkstoffe, waren deutliche Absterbesymptome zu erkennen. Ohne es zunächst zu ahnen, wurde das heute weltweit bedeutendste Herbizid entdeckt. Innovation, Know-how und Forschung stehen auch nach mehr als 110 Jahren im Vordergrund unseres Handelns und bilden die Basis für die Monsanto Geschäftsbereiche Pflanzenschutz, Saatgut und Biotechnologie.

www.monsanto.com

Kontakt

Wir helfen Ihnen gerne!

Falls Sie Fragen zu dem Einsatz von Roundup®-Produkten haben, steht Ihnen gerne ihr persönlicher, regionaler Außendienstmitarbeiter, unsere technische Beratung oder unsere Hotline zur Verfügung, unter

0180/100 03 31

* 0,039 €/Min. aus dem Festnetz. Mobilfunk max. 0,42 €/Min.

 

Kontakt zu Ihrem Außendienstmitarbeiter:


Vertriebsleiterin Pflanzenschutz: Nadine Vogels
Produktmanagerin: Verena Schaffers
Leiter technische Entwicklung: Dr. Achim Röver

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